Per Anhalter durch die Galaxis - limitierte Sonderausgabe


Per Anhalter durch die Galaxis - limitierte Sonderausgabe

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DESCRIPTION: Vor 30 Jahren wurde von einem der größten Verlage Ursa Minors (und der Erde) das bemerkenswerteste Buch, das je veröffentlicht wurde, der Menschheit zugänglich gemacht: Per Anhalter durch die Galaxis.
Für Arthur Dent ist es ein ganz normaler Donnerstag, bis sein Haus von Planierraupen niedergewalzt wird. Kurz darauf wird allerdings auch die gesamte Erde von einem vogonischen Bautrupp plattgemacht, weil sie einer Hyperraum-Umgehungsstraße weichen muss. Aber da hat sich Arthurs bester Freund schon längst als Alien entpuppt, und sie sausen durchs Weltall mit nichts als ihren Badetüchern und einem harmlos wirkenden Buch, auf dem in großen, freundlichen Buchstaben »KEINE PANIK« steht. Und dabei hat das Wochenende gerade erst angefangen…
Band 1 der fünfteiligen Trilogie.
REVIEW:  
AUTHORBIO: Douglas Adams schuf die verschiedensten Manifestationen von "Per Anhalter durch die Galaxis": die Radiosendungen, Romane, eine TV-Serie, Computerspiele, Theaterstücke, Comicbücher und Badetücher. Dazu schrieb er die Dirk-Gently-Romane und diverse Sachbücher. Weltweit hielt er Vorträge und war aktives Mitglied des Dian Fossey Gorilla Fund und von Save the Rhino International. Douglas Adams wurde in Cambridge geboren, mit seiner Frau und Tochter lebte er in Islington bei London, bevor er ins kalifornische Santa Barbara, übersiedelte, wo er 2001 überraschend starb. Nach Douglas Adams' Tod kam 2005 endlich die Kinoversion von "Per Anhalter durch die Galaxis" auf die große Leinwand.
INSIDEFLAP:  
EXCERPT: Im Alter von fünf bis achtzehn Jahren muss ich in Tausenden von Schulversammlungen herumgesessen haben. Erinnern kann ich mich nur an zwei. Auf der einen, in der Grundschule, erzählte uns der Konrektor, dass die Schimpansen aus der PG-Tee-Werbung besser bezahlt würden als die Leute, die die Teeblätter pflückten (sehr gut, der Mann!). Und die zweite, im Herbst 1979 an der Olchfa-Gesamtschule in Swansea, war die, wo Margaret Iles und Suzanne Couling vor versammelter Menge den Schluss des achtzehnten Kapitels eben dieses Buches hier vorlasen.
Ah, der Petunientopf und der Pottwal. "O nein, nicht schon wieder!" Und plötzlich saßen wir aufrecht. Wir hörten zu. Wir lachten. Dieses eine Mal fühlten wir uns tatsächlich als Teil einer Versammlung, denn hier kannten wir uns aus. Es war ein Moment, wie man ihn als Teenager selten erlebt: Da ist ein Stück Literatur, das die anderen auch kennen, eine Liebe, die man mit ihnen teilt. Damals in den Zeiten von Post-Punk, "Green Flash"-Turnschuhen und Anti-Nazi-Stickern, war Per Anhalter durch die Galaxis etwas wahrhaft Einzigartiges: Es war cool.
"Cool" ist ein schreckliches Wort. Klingt zu sehr nach Kälte. Schmeckt zu sehr nach den Reichen und Schönen. Aber dieses Buch war cool im besten Sinne des Wortes -weise und wahrhaftig und subversiv, und, das war das Wichtigste, es stellte eine Verbindung zwischen den Menschen her. Und dabei denke ich ganz speziell an das Taschenbuch. Klar, viele von uns liebten die Radioversion und strengten sich wer weiß wie an, um Radio 4 auf Langwelle reinzukriegen, aber es war trotzdem etwas ganz Besonderes, all diese Brillanz, diesen Reichtum an Witzen, in Buchform zu besitzen. Es war so handlich. So greifbar. Wie dafür gemacht, weitergegeben zu werden. Ich kann mich an kein anderes Buch erinnern, das man so vielen anderen Leuten zum Lesen gegeben hätte. So viele von uns waren stolze Besitzer dieses Buches - nicht nur die Elite, sondern die ganze Bandbreite, ob Streber oder die Jungs aus der Rugby-Mannschaft, ob Girl-Gangs oder Jungstraftäter, ob groß, ob klein, ob einsam; ganz zu schweigen von jener Mehrheit der Jugendlichen, denen man kein Etikett aufkleben kann. Wir hatten es immer bei uns, wie einen iPod, wie eine Schachtel Zigaretten, wie eine Taschenbibel. Ständig sah man dieses Buch - dessen Neon-Einband aussah, als hätte man ihn im Regen liegen lassen - aus Gesäßtaschen und Schulranzen ragen, fest im Arm gehalten wie einen Schild, von Hand zu Hand weitergereicht wie bei einer feierlichen Zeremonie. Na gut, kann sein, dass auch Harry Potter eine ähnlich glorreiche Phase hatte. Aber den konnte man nie in die Hosentasche stecken. (Diese neue Ausgabe passt immer noch rein - hab ich grade nachgeprüft.) Denn das war's eben, was mir gerade an dieser Version, im Vergleich zu allen anderen, so gut gefallen hat: diese weiche, biegsame, zerknitterbare Taschenbuchhaftigkeit.
Man sollte sich unbedingt daran erinnern, was Douglas Adams Jugendlichen bedeuten kann. Im Laufe der Zeit bekommt der Anhalter manchmal etwas Gehobenes, ja Erhabenes, etwas, das mit einem Bein in Oxbridge und mit dem andern in Hollywood steht. Dabei gehört das Teil auf den Spielplatz! Wenn man jung ist und gerade anfängt, sich aus den eigenen vier Wänden hinaus in die weite Welt zu trauen, dann ist das genau die Zeit, wo man sich, genau wie Arthur Dent, so furchtbar klein fühlt, so ganz allein im Universum. Dann benimmt man sich genauso unkalkulierbar zweiköpfig wie Zaphod. Dann benötigt man wirklich jemanden, der zu einem "Keine Panik" sagt.
Es ist das ideale Alter, um ein von Herzen kommendes "O nein, nicht schon wieder" zu murren, eine Wendung, die so viel mehr Weisheit besitzt als das heute gängige "Mir egal". Wenn wir damals, anno 1979, über den Spruch der armen Petunie lauthals lachten, dann nicht nur, weil es komisch war. Sondern auch, weil wir ihr ganz und gar beipflichteten.
Ich glaube nicht, dass Douglas Adams in irgendeiner Liste der großen Kinderbuchautoren auftaucht. Vielleicht liegt das daran, dass nicht genügend Kinder nach ihrer Ansicht gefragt werden. Denn obwohl dieser große Mann mit funkelndem Intellekt und großartiger philosophischen Einsicht schrieb und dabei eine Prosa schuf, die so kraftvoll ist, dass sie Gegenstand von einer Million akademischen Aufsätzen wurde, steckt doch gleichzeitig das Herz eines großen Kindes in all diesen Seiten. Und das ist eigentlich das größte Kompliment! Kinder denken sich gern Geschichten aus. Sie erfinden Kriegsspiele oder die Sache mit Doctor Who und den Daleks oder die wunderbare Logik des In-der-Luft-Fangenspiels. Aber dann kommen die Hormone, das Küssen und die Pickel ins Spiel, und das Geschichtenerzählen rückt in den Hintergrund; vielleicht konzentrieren sich die Leute auch einfach nur darauf, die Geschichte ihres eigenen Lebens zu erzählen. Die besten Autoren aber, glaube ich, die vergessen das alles nicht. Die tragen auf ewig diese kindliche Verrücktheit mit sich herum, inklusive aller Freuden und Gefahren, und der Anhalter ist bis zum Rand voll von dieser einzigartigen Energie, bescheuert, kratzbürstig und rotzfrech. Dieses Buch ist alles Mögliche: geistreich, bilderstürmerisch, gottlos, schonungslos, sanftmütig und surreal, aber vor allem traut es sich, einfach albern zu sein. Großartig und krachend albern. Kein Wunder, dass es zu einer Art Totem geworden ist, zu einem Abzeichen, einem Banner der "79er-Generation". Douglas Adams hat für uns geschrieben.
Und ein gutes Buch hat eine Halbwertszeit, die weit über die Kindheit hinausreicht. Es ist erst ein paar Jahre her, da wollte ich ein Haus kaufen. Der Besitzer führte mich herum. Ich guckte mir die Bücherregale an, wie man es halt so macht. Und da stand sie. Die originale Taschenbuchausgabe. Das nasse Neon. Ich nahm sie in die Hand und lächelte nur; der Mann lächelte zurück. Wir brauchten gar nichts zu sagen, aber sie war noch immer da, diese Verbundenheit zwischen Menschen, die sich überhaupt nicht kennen, fast dreißig Jahre später noch. Etwas, was wir einst geliebt haben und noch immer lieben, in Gestalt eines Buches. 
END  

Vor 30 Jahren wurde von einem der größten Verlage Ursa Minors (und der Erde) das bemerkenswerteste Buch, das je veröffentlicht wurde, der Menschheit zugänglich gemacht: Per Anhalter durch die Galaxis.

Für Arthur Dent ist es ein ganz normaler Donnerstag, bis sein Haus von Planierraupen niedergewalzt wird. Kurz darauf wird allerdings auch die gesamte Erde von einem vogonischen Bautrupp plattgemacht, weil sie einer Hyperraum-Umgehungsstraße weichen muss. Aber da hat sich Arthurs bester Freund schon längst als Alien entpuppt, und sie sausen durchs Weltall mit nichts als ihren Badetüchern und einem harmlos wirkenden Buch, auf dem in großen, freundlichen Buchstaben »KEINE PANIK« steht. Und dabei hat das Wochenende gerade erst angefangen…

Band 1 der fünfteiligen Trilogie.

 

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